Warum funktioniert Hafermilch besser im Kaffee als Mandelmilch?

Von Norbert Ahnsorge (Inhaber) · Veröffentlicht · aktualisiert

Hafermilch hat eine cremigere, milchähnlichere Konsistenz und harmoniert geschmacklich besser mit Kaffee. Mandelmilch ist wässriger, weniger süß und gerinnt bei Kontakt mit Kaffeesäure leichter. Für beide gilt: Barista-Edition verwenden.

Warum das so ist

Pflanzliche Milchalternativen unterscheiden sich stark in Zusammensetzung und Verhalten — nicht alle funktionieren gleich gut im Kaffee. Hafermilch hat sich in den letzten Jahren als Standard in Specialty-Coffee-Cafés durchgesetzt, und dafür gibt es handfeste Gründe.

Hafermilch:

Mandelmilch:

Warum Barista-Edition wichtig ist: Normale Hafermilch aus dem Supermarkt-Regal schäumt deutlich schlechter als die Barista-Version. Barista-Editionen enthalten zugesetzte Öle und Stabilisatoren (manche auch Proteine), die für besseren Schaum und höhere Hitzestabilität sorgen. Der Preisunterschied beträgt nur 20–40 Cent — lohnt sich.

Andere Alternativen im Vergleich:

In der Praxis bei Green Wall Coffee

In der Sophienstraße 27 verwenden wir einen Barista-Haferdrink als eine von drei pflanzlichen Alternativen — sie funktioniert für Cappuccino, Flat White und Latte Art zuverlässig. Gästen, die nach Mandelmilch fragen, erkläre ich ehrlich: Mandelmilch im Espresso gerinnt leider oft. Hafermilch ist die bessere Wahl.

Wenn du es selbst probieren willst: Sophienstraße 27, Berlin-Lichtenberg. Mo–Fr 8–17 Uhr, Sa 10–17 Uhr.

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