Was ist Nitro Cold Brew?

Von Norbert Ahnsorge (Inhaber) · Veröffentlicht · aktualisiert

Cold Brew, der mit Stickstoff versetzt und unter Druck gezapft wird — wie Guinness-Bier. Das ergibt eine cremige Textur, feinen Schaum und samtiges Mundgefühl. Wird in Cafés aus speziellen Zapfanlagen ausgeschenkt.

Warum das so ist

Nitro Cold Brew beginnt als normaler Cold Brew — kalt extrahiert, gefiltert, fertig. Der Unterschied kommt erst beim Servieren: Der Cold Brew wird mit Stickstoff (N₂) unter Druck infundiert und durch einen speziellen Zapfhahn mit kleinen Löchern gepresst. Der Stickstoff bildet dabei winzige Bläschen, die dem Getränk seine charakteristische Textur verleihen.

Was der Stickstoff macht:

Warum Stickstoff und nicht CO₂? Kohlendioxid (wie in Sprudelwasser oder Limonade) macht den Kaffee sauer und spritzig — das passt nicht zum sanften Cold-Brew-Charakter. Stickstoff ist geschmacksneutral und bildet viel feinere Bläschen. Das Ergebnis ist cremig statt prickelnd.

Kann man Nitro Cold Brew zuhause machen? Grundsätzlich ja, mit einem Sahnesiphon oder einem speziellen Nitro-Dispenser (ab 50 Euro). Die Ergebnisse sind aber nicht vergleichbar mit einer professionellen Zapfanlage — die Textur wird weniger fein, der Effekt hält kürzer. Für die volle Nitro-Erfahrung lohnt sich der Cafébesuch.

Nitro Cold Brew wird meist pur getrunken — ohne Eis, ohne Milch. Eis würde die Schaumkrone zerstören, und Milch würde die samtige Textur überlagern.

In der Praxis bei Green Wall Coffee

Nitro Cold Brew gibt es in der Sophienstraße 27 nicht, dafür bräuchte es eine Zapfanlage. Wer ihn irgendwo frisch gezapft bekommt, sollte auf den Kaskadeneffekt achten: So cremig, ganz ohne Milch.

Du findest uns in der Sophienstraße 27 in Berlin-Lichtenberg, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr.

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