Lohnt sich ein Wasserfilter im Vollautomaten?

Von Norbert Ahnsorge (Inhaber) · Veröffentlicht · aktualisiert

Bei hartem Wasser (über 14 °dH) ja — er reduziert Verkalkung und verbessert oft den Geschmack. Bei weichem Wasser (unter 8 °dH) meist verzichtbar. Filter müssen alle 1–2 Monate gewechselt werden, was laufende Kosten verursacht.

Warum das so ist

Die meisten Kaffeevollautomaten bieten die Möglichkeit, einen Wasserfilter direkt in den Wassertank einzusetzen. Diese Filter reduzieren Kalk, Chlor und teilweise auch Schwermetalle im Wasser. Das hat zwei Effekte: weniger Verkalkung der Maschine und potenziell besserer Geschmack.

Vorteile des integrierten Filters:

Nachteile:

Wann sich der Filter lohnt:

Wasserhärte°dHEmpfehlung
Weichunter 8 °dHFilter meist unnötig
Mittel8–14 °dHOptional, je nach Geschmack
Hartüber 14 °dHEmpfehlenswert

Alternative: Ein externer Tischfilter vor dem Einfüllen ins Gerät. Günstiger auf Dauer und flexibler — funktioniert auch für Wasserkocher und andere Geräte.

In der Praxis bei Green Wall Coffee

Berlin hat mittleres bis hartes Wasser. Für Vollautomaten-Besitzer in Berlin empfehle ich: Entweder den eingebauten Filter nutzen oder einen Tischfilter. Der Geschmacksunterschied ist bei Berliner Wasser deutlich spürbar.

Du findest uns in der Sophienstraße 27 in Berlin-Lichtenberg, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr.

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